Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit
 Beratungs- und Qualifizierungsprojekte

MBQ Projekt: Infozentrum Migration und Arbeit

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Beratung
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Das Infozentrum Migration und Arbeit ist eine Erstanlauf- und Informationsstelle für Migrantinnen und Migranten aus EU-Mitgliedsstaaten, die eine Erwerbsarbeit in München suchen. Das betrifft insbesondere Arbeitsmigrantinnen und Arbeitsmigranten aus den südöstlichen Mitgliedsstaaten Bulgarien und Rumänien, die sich in einer prekären Lebenssituation befinden. Das Infozentrum berät in den Sprachen bulgarisch, rumänisch, türkisch, englisch und deutsch und unterstützt die Zielgruppe aktiv bei der Arbeitssuche. In enger Zusammenarbeit mit einem Bildungsanbieter werden erprobte arbeitsmarktorientierte Angebote für die Zielgruppe entwickelt und durchgeführt.
Durch die niederschwellige Einzel- und Gruppenarbeit sollen die Ratsuchenden ihre Sprachkenntnisse verbessern und Grundlagenkenntnisse über die Rahmenbedingungen für eine Arbeitsaufnahme in München erlangen.
Im Rahmen des Projektes wird eng mit dem DGB-Projekt "Faire Mobilität - Arbeitnehmerfreizügigkeit sozial, gerecht und aktiv" kooperiert, welches die Ratsuchenden in arbeitsrechtlichen Fragestellungen unterstützt und berät.
ProjektnameInfozentrum Migration und Arbeit
TrägerBeratungsdienste der Arbeiterwohlfahrt München gemeinnützige GmbH
Projekt‑Adresse Sonnenstraße 12a, Aufgang II, 80331 München
Telefon089 51 39 99 32 (Herr Tetik) und 089 51 39 98 55 (Frau Hovhannisyan)
Fax089 51 24 28 37
E-Mailsavas.tetik@awo-muenchen.de und hripsime.hovhannisyan@awo-muenchen.de
Internet‑Adressewww.awo-muenchen.de/migration/migrations-und-integrationsberatung/infozentrum-migration-und-arbeit/
Zielgruppen

Das Infozentrum Migration und Arbeit ist für alle Ratsuchenden aus den EU-Mitgliedsstaaten offen, insbesondere für EU-Bürgerinnen und Bürger aus den Mitgliedsstaaten Bulgarien und Rumänien, die sich in prekären Lebens- und Arbeitssituationen befinden.

Förderangebote

Das Infozentrum Migration und Arbeit kooperiert mit einem externen Bildungsträger, der ein modulares Orientierungs- und Bewerbungscoaching in vier Modulen umsetzt. Um den Zugang hierzu noch weiter zu erleichtern, fördert das Infozentrum den Abbau behördlicher Hürden durch direkte Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit. Ergänzt wird dieses Angebot durch eine Honorarkraft, die das Profil durch die professionelle Verbesserung der Lebensläufe und die niederschwellige Vermittlung von berufsbezogenem Wortschatz abrundet. Auf Wunsch werden Teilnahmezertifikate ausgestellt.
Kostenlose Deutschkurse werden angeboten, um den Zuwanderern eine erste sprachliche Integration zu ermöglichen.
Des Weiteren haben Arbeitsuchende in der Beratungsstelle die Möglichkeit, an Internet-PCs freie Stellen auf dem Arbeitsmarkt zu recherchieren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Infozentrums betreuen nicht nur die Stellensuche, sie helfen auch bei der Erstellung eines Lebenslaufs, füllen gemeinsam Personalfragebögen aus oder stellen aufgrund sprachlicher Barrieren den Erstkontakt mit dem potentiellen Arbeitgeber her. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden aufgeklärt, wie sie ein schon bestehendes Arbeitsverhältnis nicht wieder verlieren (zum Beispiel Urlaubsanträge, Krankmeldungen).
Darüber hinaus setzt ein externer Bildungsträger setzt ein modulares Orientierungs- und Bewerbungscoaching in vier Modulen um. Durch die direkte Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit für den Erhalt von Vermi

Projektorganisation

Träger des Projektes Infozentrum Migration und Arbeit sind die Beratungsdienste der Arbeiterwohlfahrt gGmbH. Das Team des Infozentrums Migration und Arbeit ist interdisziplinär und multikulturell aufgestellt. Das Projekt wird durch einen Projektbeirat begleitet, in dem unter anderem Mitglieder aus dem Stadtrat vertreten sind. Kooperationspartner sind die Agentur für Arbeit und das Jobcenter München, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), der DGB Faire Mobilität, das Evangelisches Hilfswerk, die Caritas, die InitiativGruppe e. V., die Malteser Migrantenmedizin, die Münchner Volkshochschule und REGSAM.

Finanzierung

Das Projekt wird durch das Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm (MBQ) der Landeshauptstadt München, Referat für Arbeit und Wirtschaft, gefördert.

Weitere Informationen zum Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm (MBQ) unter www.muenchen.de/mbq